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06.06.2017 - Farbenfreudige Erinnerungen an Gerhard Dallmann

lautet der Titel der Sonderausstellung, die von Freitag, dem 9. Juni 2017, bis Sonntag, dem 11. Juni 2017, im "Schollen-Treff-Wittenau" stattfindet.

Mit Gerhard Dallmann hat uns eine besondere Persönlichkeit der Nordberliner Kulturszene Ende vergangenen Jahres verlassen. Er hat mehr als 50 Jahre im Bezirk als Grundschullehrer, Kunstpädagoge, Mentor für Studenten und maßgeblich auch im "Arbeitskreis Neue Erziehung" mitgewirkt.

Er war eines der Gründungsmitglieder des gemeinnützigen Vereins "Natur & Kultur", der den "LabSaal" in Lübars betreibt. Seit ca.1978 hat er dort mit seinen engagierten Mitstreitern Kulturprogramme entwickelt und für deren Verwirklichung gesorgt. Leider hat er die letzte 15. Nordberliner Kunstausstellung – die in diesem Jahr über Ostern dort stattfand – nicht mehr erlebt, an deren Gestaltung er immer mit Rat und Tat beteiligt war.

Seit  1962 lebte Gerhard mit seiner Frau Eveline in der Rosentreterpromenade und half noch bis vor wenigen Jahren tatkräftig an der Ausrichtung der Schollenfeste mit. Sie wirkten auch indirekt bei der Entstehung einer "Kiezkultur" in Alt-Wittenau mit, indem sie neben anderen Künstlern und Autodidakten ihre Bilder und Skulpturen in dem seit 2009 bestehenden "Schollen-Treff-Wittenau" mehrmals präsentierten. Gerhard hat  darüber hinaus "Anfängern" bzw. "Neulingen", die dort erst-mals ausstellten, immer mit positiver Kritik Mut zum Weitermachen gemacht. Mit seiner Toleranz und Geduld war er für viele Vorbild, für manche ein väterlicher Freund.

Es ist also durch Gerhards Tod eine große Lücke entstanden, die zu füllen wir alle, die ihn gekannt haben, entschlossen sind. Diese Ausstellung soll dafür ein Anfang sein, denn in den Werken lebt seine Experimentierfreudigkeit weiter. In einem Interview sagte er einmal:

"Ich bin kein geborener Künstler, fühle mich auch nicht, als ob ich die Welt mit neuen künstlerischen Ideen beglücken müsste. Ich bin einfach ein Mensch, der sich für Kunst interessiert . . . . und der immer auch andere Menschen zur Kunst hinziehen möchte."

Ulrich Rohmann, 01.06.2017

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