Vergaberichtlinien für Genossenschaftswohnungen

  1. Genossenschaftswohnungen sollen grundsätzlich an Mitglieder vergeben werden. Ausnahmen sind in den "Grundsätzen für Nichtmitgliedergeschäfte" festgelegt.

  2. Anträge auf Überlassung einer Wohnung müssen schriftlich erfolgen. Die Zeitdauer der Mitgliedschaft ist maßgebend für die Reihenfolge der Zuteilung. Daneben können die sozialen Verhältnisse und besondere Dringlichkeitsnachweise des Bewerbers angemessen berücksichtigt werden. Eine Übertragung der Anwartschaft auf Dritte ist nicht zulässig.

  3. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe der Wohnung.

  4. Eine Wohnung, die durch Gesetz oder Vertrag einem bestimmten Personenkreis vorbehalten oder deren Zuteilung an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist, kann nur entsprechend vergeben werden.

  5. Alle Wohnungen sollen hinsichtlich der Wohnungsgröße im allgemeinen nach dem Grundsatz einer sinnvollen Auslastung vergeben werden. Einfamilien-Reihenhäuser und Doppelhäuser werden, wenn sie mehr als 2 Wohnräume haben, nur an Familien mit Kindern vergeben.

  6. Die Genossenschaft begünstigt den Wechsel von Wohnungen unter ihren Mitgliedern. Sie sieht darin eine weitere Möglichkeit, ihre Mitglieder mit Wohnungen zu versorgen, die ihrem Bedarf und ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechen. Anträge auf Wohnungswechsel sind schriftlich an die Genossenschaft zu richten. Der Vorstand soll einem solchen Antrag nur aus wichtigem Grund widersprechen.

  7. Die Reihenfolge wird durch das Eingangsdatum des Antrages bestimmt. Ausnahmen sind zulässig, wenn

    1. der überlebende Ehegatte eines verstorbenen Nutzungsberechtigten in eine kleinere Wohnung wechseln möchte,

    2. durch den Wohnungswechsel eine familiengerechte Wohnung frei wird,

    3. dadurch weitere Wünsche auf Wohnungswechsel erfüllt werden können.

  8. Lebensgefährten, die mit einem verstorbenen Mitglied zum Zeitpunkt seines Todes mit Genehmigung in häuslicher Gemeinschaft lebten, werden wie Ehegatten behandelt, sofern sie bereit sind, Mitglied der Genossenschaft zu werden.

 

Berlin 27, den 12.12.1974

Vorsitzender des Aufsichtsrates:
gez. Trapp
Vorstand:
gez. Rohr
Schriftführer
gez. Bräuer

 

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